Ballrechten-Dottingen, 13.11.2017, von Sebastian Aust

Atemschutz-Ausbildung im alten Kindergarten

Ballrechten-Dottingen. Gemeinsame Atemschutz-Ausbildung mit der Freiwilligen Feuerwehr Ballrechten-Dottingen.

Atemschutzgeräteträger bei der Vorbereitung

Die Atemschutzgeräteträger beim Vorbereiten auf den Übungsbeginn

Der Einladung der Freiwilligen Feuerwehr folgend, machten sich eine Helferin und vier Helfer mit dem  GKW 1 der ersten Bergungsgruppe auf den Weg zum Feuerwehr-Gerätehaus nach Ballrechten-Dottingen. Allesamt ausgebildete Atemschutzgeräteträger, welche nach FwDV7/THW-DV7 „Atemschutz“ ausgebildet und regelmäßig fortgebildet werden. Aus diesem Grund waren sie dort.

Nach einer herzlichen Begrüßung ging es gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr zum alten Kindergarten nach Ballrechten. Dort angekommen wurden gemischte Trupps aus Feuerwehrmännern und THW-Helfern gebildet und verschiedene Einsatzsituation unter Atemschutz geübt. Unter anderem wurde das korrekte Öffnen von Türen im brennenden Gebäude geübt - keine Standardaufgabe der THW-Helferinnen und -Helfer.

Im Anschluss daran drangen die gemischten Trupps unter Atemschutz in verschiedene Räume des mittlerweile vernebelten Kindergartens ein und durchsuchten diese. Hierbei ist das Vorgehen in beiden Organisationen gleich, so dass die Übungspuppen und Verletztendarsteller nach kurzer Suche im Dunkeln lokalisiert und gerettet werden konnten.

Den Schwerpunkt der Ausbildung legte der Zugführer der Feuerwehr in den Keller. Nachdem mit Hilfe einer Nebelmaschine die Sicht im Untergeschoss auf „quasi Null“ gesetzt und das Licht gelöscht war, mussten die Trupps nacheinander einen simulierten Löschangriff absolvieren. Für die Helferin und Helfer des THW teilweise eine neue Erfahrung, da gerade der, so genannte Innenangriff, zur Kernaufgabe der Feuerwehr gehört. 

Dank der guten Führung in den Trupps durch die Kameraden der Feuerwehr konnten die unterschiedlichen Aufgaben sicher und in der vorgegebenen Zeit gelöst werden. So wechselten sich die Truppleute sowohl bei der Suche, beim Arbeiten mit dem Strahlrohr und der Suche mit der Wärmebildkamera ab. Hierbei galt es Wärmequellen zu finden, die auf Grund des Nebels, welcher Brandrauch simuliert, trotz Taschen- und Helmlampen nicht sichtbar sind.

Der Ortsverband möchte sich für die Einladung zur Übung bedanken. Es hat unseren Helfern großen Spass gemacht, gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr diese Übung unter Atemschutz absolvieren zu können. Unsere Helfer konnten ihr Wissen im Bereich des Atemschutzes vertiefen und sich für mögliche Einsätze besser vorbereiten. 


  • Atemschutzgeräteträger bei der Vorbereitung

  • Die Atemschutzgeräteträger beim Vorbereiten auf den Übungsbeginn

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