Elzach, 26.10.2019, von MW

Brückenabbau mit viel Engagement, schwerer Technik und ein wenig Hoffnung

Elzach. Zwei THW Ortsverbände bauen am kommenden Wochenende gemeinsam eine Straßenverkehrsbrücke in Elzach ab

Eine Ersatzbrücke musste her, damit während der Erschließungsarbeiten des neuen Baugebietes der Schwerlastverkehr über den Yachbach bei Elzach geleitet werden konnte. Diesen Auftrag erfüllten die Helfer des THW Emmendingen und Müllheim im April 2019 innerhalb eines Samstages. Unzählige Personen haben während der Bauzeit die Behelfsbrücke des THWs bewusst oder unbewusst genutzt. Wie wesentlich Brücken und in diesem Falle eine Ersatzbrücke sind wird deutlich, wenn man sich den in Kauf zu nehmenden Umweg vorstellt bzw. im vorliegenden Fall keine Umwege zur Verfügung stehen würden.

Der Aufbau der Behelfsbrücke und der jetzt anstehende Abbau sind für Ausbildungszwecke und aufgrund der Baustellenkoordination und dem Zusammenspiel der THW Einheiten eine willkommene Übung. Insbesondere auch die externen Beteiligten wie Stadtverwaltungen als auch Landratsämter erhalten einen umfassenden Einblick in die Leistungsfähigkeit des THW nach Hochwasser oder andern Ereignissen. Mit der Stadtverwaltung in Elzach als auch den beteiligten Baufirmen ist über das gesamte Projekt eine vorbildliche Zusammenarbeit erwähnenswert. Die geschulten Anforderer kennen im Einsatzfalle die Abläufe und können mit den Spezialisten des THW innerhalb weniger Tage ein Behelfsbrückenbauwerk errichten. Wenige Wochen nach der Errichtung der Behelfsbrücke in Elzach wurde die THW Fachgruppe Brückenbau für die Errichtung einer 12,25 Meter langen Behelfsbrücke im Markgräflerland durch eine Stadtverwaltung kontaktiert, da ein Wohngebiet nur noch fußläufig erreichbar war.
Am Samstagmorgen um 8 Uhr werden die ersten Schrauben unter Leitung von den für den Brückenabbau Verantwortlichen THW Helfern Frau Mager und Herrn Fleig gelöst. Die circa 20 Helferinnen und Helfer aus den Ortsverbänden Emmendingen und Müllheim werden am Ende des Tages die circa 1000 Schrauben gelöst und die Behelfsbrücke in Einzelteile abtransportbereit gelagert haben. Dazu werden Kräne, LKWs und schwere Geräte eingesetzt. Die Hoffnung der Einsätzkräfte besteht darin, dass das Wetter entgegen dem Aufbau dieses Mal kein schweres Regenwetter bereithält um den gesetzten Zeitplan bis Abends umsetzten zu können. Anschließend werden die Brückenteile im Brückenbaulager des Bundesverkehrsministerium eingelagert um bei anderen Anfragen wieder abgerufen werden zu können.


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